Kamikaze-Shots,
Absturz in meinem Geiste!
Glas
spiegelt den Kerzendocht auf hundertfache Weise.
Das
Nervengift durchzieht die Adern, lässt die Augen schwer werden.
Über
die Fantasien kann mein Hadern nun kaum mehr Herr werden.
Bin
schon lange nicht mehr hier, verliere Distanz zu mir selbst.
Ängste
und Werte im Kampf um die Welt.
Herz
pocht, schmerzt noch, doch auch dieses Gefühl verdrängt durch den
Lärmschock. Ah!
Ernst
Bloch mein Lernstoff, tausend Gedanken im Haufen zertrampeln sich
gegenseitig zu Brei, mehrere Lebenszeiten vorbei.
Lande auf der Spitze der Krone der Schöpfung.
Verdampfende Hitze aus Millionen von Öffnungen.
Doch am Ende verschenken die Enten die Lenden.
Bemängeln die Wände auf engem Gelände.
Die Hennen, sie gackern, sprengen die Ketten.
Herzflattern, das Rattern unendlicher Grenzen.
Die Sinne sind frei und entdecken die Letzten,
der verborgen gebliebenen geschändeten Bestien.
Die über meine Zunge auf den Weg in das Nest sind.
Im Kopf den Wirt letztendlich wechseln.
Ihr lästiges Netz spinn', rumhetzen und hecheln.
Schwer das Entsetzen in Sätze zu setzen.
Ich rettete rätätä tä tä tä
die Fetzen der letzten des Battles und ersetze befleckte Gesetze.
Das
gesprochene Wort, getränkt im Nervenkleid, aus dunklen Farben
entfesselt.
Ein
gebrochener Ort entsendet das Herzensleid und bekundet die Narben des
Festes.
Die
Welt dringt an mein Ohr, fern ein Schmerzensschrei, wundgeschlagen
mit: Leere.
Ich spüre Schmerzen in der Brust, doch
habe keine Ahnung, was es ist
Erscheint mir, dass es eine kochende
Version des Hasses ist
Bin müde, fertig, schwitze, kann nicht
schlafen
Also sitze ich mit Ziehen in meinem
Körper hier in dieser kalten Hitze
Wie ein Brennen in meinem Hals
Mal ist mir warm, dann ist mir kalt
Ich bin verwirrt, ich bin so jung, doch
ich fühle mich so alt
Ich setz das Glas an meine Lippen, nehm
mir vor, nur dran zu nippen
Doch der Teufel leert meinen Kopf,
überwältigt mein Gewissen
Ich kipp nach hinten, mir ist
schwindelig
Will lauschen, überwinde mich
Hab keine Chance, ich bin zwar am
Kämpfen, doch gewinne nicht
Verliere den Verstand, was ist denn
bloß mit mir los?
Mir geht es scheiße, ich muss raus hier, doch
der Weg ist zu groß
Sag, was hab ich nur getan, warum hab
ich mich drauf eingelassen?
Es ist als wären alle meine Sinne
gerade eingeschlafen
Ich lieg hier alleine
Keiner da, der hilft
Schließ die Augen, ich bin müde
Ich helfe mir selbst
Mein Körper ist gelähmt
Ein Gefühl, als würd ich fallen
Völlig außerhalb jeder Kontrolle
Bitte, lass mich sicher landen!
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