Es
ist an der Zeit, dir dieses Lied zu widmen
Du
warst der Grund, warum ich blieb, es schrieb und schwitzte
In
der Pubertät warst du für mich Verkuppler Nummer eins
Erst
Chantal, dann Janine, dann die Mutter von nem Freund
Deswegen
darf ich ihn heute auch Hurensohn nennen
Gab
es Stress, brachte ich die Scheiße auf dem Schulhof zuende
Dank
dir, du gabst mir den Mut dafür
Ich
hatte Unmengen von dir in mein Blut gerührt
Du
warst ein Teil von mir, bestimmtest meinen Alltag
Gabst
mit die Kraft, immer wenn es mal Krawall gab
Wenn
ich mal am Fallen war, halfst du mir auf
Jegliche
Ängste schaltest du aus, ich hielt mich für gefährlich
Chemische
Dämpfe, der zweite Weltkrieg
Ich
hatte ähnliche Kämpfe, in meinem Kopf war ein Rebell
Diese
dämlichen Grenzen machten mit zu schaffen
Dieses
Elend muss enden
Die
Zeiten sind vorbei, doch manchmal vermiss ich dich
Manchmal
vermiss ich dich, manchmal vermiss ich dich
Die
Zeiten sind vorbei, doch manchmal vermiss ich dich
Manchmal
vermiss ich dich
Manchmal,
aber nur manchmal
Manchmal
vermiss ich dich
Doch
es gibt kein zurück
Doch
es gibt kein zurück, nein
Ich
war ein Opfer, zerfetzte besoffen einen Schrank
Urinierte
auf den Teppich und kotzte an die Wand
Mich
kotzte die Welt voll an, ich kotzte mich selbst voll
Klatschte
auf den Boden, das Gesicht rot wie Hellboy
Und
auch heut noch mach ich hier und da den Fehler
Greife
nach der Flasche, zehn Biere, dann zehn Jäger
Zensiere
meine Leber, doch wieder komm ich nicht von weg
Misch
dich nicht ein, mir ist lieber, du kommst zum nächsten Check
Mit
ein bisschen Cola, damit die Farbe nicht zu düster ist
Trotzdem
schmeckt es bitter, noch ein Schluck und dann verwüste ich
Begrüßt
mich, doch ich prügel dich windelweich und übel
Bis
du am Boden liegst, Blut in einen Kübel pisst
Denk
nicht, ich würde nicht, ich würde es betrunken tun
Weil
man ganzes Ich zerstört wie meine Würde ist
Prügel
mich so oft du willst, ich bleibe unverbesserlich
Alkohol
ist schlecht, ich weiß es doch es ändert nichts
Oft
wusste ich nicht mehr, was am Tag zuvor passiert war
Daher
trag ich diesen Namen Blackout, Blackout
Ständig
Wunden, blaue Flecken, weil ich sie kassiert hab
Mehrfach
wachte ich in einem fremden Bett auf
Oft
wusste ich nicht mehr, was am Tag zuvor passiert war
Daher
trag ich diesen Namen Blackout, Blackout
Verwandlung
in ein Monster, neonrote Netzhaut
Plötzlich
macht es klick und mein Kopf setzt aus
Die
Zeiten sind vorbei, doch manchmal vermiss ich dich
Manchmal
vermiss ich dich, manchmal vermiss ich dich
Die
Zeiten sind vorbei, doch manchmal vermiss ich dich
Manchmal
vermiss ich dich
Manchmal,
aber nur manchmal
Manchmal
vermiss ich dich
Doch
es gibt kein zurück
Doch
es gibt kein zurück, nein
Du
erweckst das Monster, mein verzerrtes Spiegelbild
Wie
soll man Hochgefühle haben, wenn man nicht mehr fliegen will?
Wie
soll man auf sich selbst hören, wenn da tausend Stimmen sind?
In
der Hölle landen, obwohl man in den Himmel will?
Brauchte
erst den Absturz und tausend weitere danach
Um
zu verstehen, machst du weiter, bleibt dir nur das Grab
Jetzt
steh ich da vorm Spiegel, nur getrennt durch einen Schluck
Ich
schütt ihn in die Spüle und beende meine Sucht
Gerne
blicke ich zurück, wir beide haben viel erlebt
Doch
ich musste es beenden, es ist nie zu spät
Manches
will ich nicht missen, manches aber, ich bereus
Sorry
Ma und Dad, denn ich habe sie enttäuscht
Endlich
kommt die Einsicht, ich weiß nun, dass du Gift bist
Meine
letzten Abschiedswort an dich sind „Vergiss mich!“
Ich
hab dich hinter mir gelassen, dafür bin ich dankbar
Ich
rühr dich nicht mehr an, naja vielleicht doch manchmal
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