Zwanzig
Jahre alt, hab die Schule gerade abgeschlossen
Mehr
schlecht als recht, doch ich hab sie auch nicht gerade genossen
Meinen
Artgenossen fiel das alles immer leichter
Ich
bin nicht dumm, mir fehlt es an Eifer
Für
Dinge, die mich nicht begeistern, sollte ich mich anstrengen
Selbst
kurze Distanzen waren für mich Langstrecken
Ich
hab damit meinen Frieden gemacht
Das
hab ich nie gelernt und ans fliegen gedacht
Denn
ich bin kreativ, verdammt
Schreiben
ist für mich das Schönste auf der Welt
In
der man sich verlieren kann
Dafür
muss man nicht studieren
Schreiben
ist die Lösung meiner selbst
Meine
Buskarte zu mir
Also
urteile nicht, wie ich bin
Nur
weil ich nicht bin wie du
Ich
bin gerade näher bei mir selbst als jemals zuvor
Jemals
zuvor, ah.
Der
freie Geist ist immer gefangen
In
der Gier des industriellen Verlangen
Ständig
derselbe, jeden Tag Druck
Gegenwartsflucht
bis zum Lebensabschluss
Ich
bin 21 Jahre, zog vom Dorf in die Stadt
Nach
Berlin, weil ich dachte, dass der Ort zu mir passt
Und
ich glaub, ich liebe ihn
Wort
sind Macht und hier hab ich sie in perfekte Formen gepackt
Und
während der Rest studiert, schreib ich einen Text
Denke
an du Zukunft, du sagst, ich schmeiße sie gerade weg
Doch
ich tue, was ich liebe
Du,
was man von dir verlangt, wer schmeißt sich weg?
Ich kratze an
der vierten Wand
Denn
ich bin kreativ, verdammt, und habe lieber kein Geld
Als
einen Job zu machen, der mir niemals gefällt
Und
ein Leben zu führen, dass mir fremd ist
Der
Mensch ist vergänglich, Lieder unendlich
Also
urteile nicht, wie ich bin
Nur
weil ich nicht bin, wie du
Ich
bin gerade näher bei mir selbst als jemals zuvor
Jemals
zuvor
Der
freie Geist ist immer gefangen
In
der Gier des industriellen Verlangen
Ständig
derselbe, jeden Tag Druck
Gegenwartsflucht
bis zum Lebensabschluss
Der
freie Geist ist immer gefangen
In
der Gier des industriellen Verlangen
Ständig
derselbe, jeden Tag Druck
Gegenwartsflucht
bis zum Lebensabschluss
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